Prävention sexualisierte Gewalt

Hinsehen und schützen

Gerne machen wir mit euch einen individuellen Termin für eine Präventionsschulung aus. Meldet euch dazu einfach bei uns in der KLJB-Diözesanstelle oder nutzt das Online-Formular.

Warum diese Schulung?

Täter abschrecken: Täter sexualisierter Gewalt suchen sich gezielt Orte, an denen sie Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufbauen können. Hier ist es wichtig, wachsam zu sein und aktiv Stellung zu beziehen gegen diskriminierendes, gewalttätiges und sexistisches Verhalten.

Verantwortung wahrnehmen: Die im April 2011 erschienene Präventionsordnung des Bistums Münster verpflichtet alle Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit – also auch alle KLJB-Vorstände – zur Teilnahme an einer 6-stündigen Präventionsschulung.

Unsicherheiten ansprechen: Aufgrund der Aktualität des Themas gibt es an vielen Stellen Unsicherheiten im Umgang mit Kinder und Jugendlichen: „Darf ich ein Kind, das Heimweh hat, noch in den Arm nehmen und trösten?“

Auf den Ernstfall vorbereiten: Jedem von uns kann es passieren, plötzlich mit einer Grenzverletzung oder sogar mit einem Fall von sexuellem Missbrauch konfrontiert zu sein. Wie verhält man sich im Ernstfall richtig und wo bekommt man Unterstützung?

Kinder & Jugendliche schützen!

Diese Schulung dauert 6 Zeitstunden und ist kostenlos. Weitere Infos bekommt ihr bei uns in der Diözesanstelle


Institutionelles Schutzkonzept

Gemeinsam in einer Arbeitsgruppe, bestehend aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern haben wir unser Institutinelles Schutzkonzept erstellt, welches auf der Diözesanversammlung 2018 von den Delegierten beschlossen wurde. Dieses könnt ihr euch hier herunterladen und einsehen.

Was ist das überhaupt ein „Institutionelles Schutzkonzept“?

Ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) soll „blinde Flecken“ innerhalb einer Organisation aufdecken, um sexualisierte Gewalt und Missbrauch zu erschweren und zu verhindern. Zudem soll es alle Beteiligten der KLJB sensibler für dieses Thema machen. Niemand soll „unter Generalverdacht“ stehen, aber es soll trotzdem aufmerksamer auf kritische Situationen geschaut werden. Auch sollen euch mit dem ISK AnsprechpartnerInnen an die Hand gegeben werden, falls euch mal etwas verdächtig vorkommt.

Wer hat bestimmt, dass wir ein ISK erstellen sollen?

Die Bistümer in Deutschland haben nach vermehrten Meldungen von sexualisierter Gewalt beschlossen, verschiedene Maßnahmen gegen diese Art von Missbrauch durchzuführen. Die auch von uns angebotenen Präventionsschulungen und die Vorlage von Führungszeugnissen sind beispielsweise ein Bestandteil davon. Nun wurde vor einigen Jahren beschlossen, dass jeder Träger/Verantwortliche in der Kirche ein ISK erstellen soll. Auf der Diözesanversammlung 2017 in Rindern haben daraufhin die Bezirks- und Kreisvorständler beschlossen, eine Projektgruppe zu bilden und ihr den Auftrag erteilt, sich mit dem Thema auf Diözesan- und Bezirksebene auseinanderzusetzen.

Für wen gilt dieses ISK?

Das ISK ist für die KLJB im Bistum Münster e.V. erstellt worden; allerdings nur für die Diözesan- und die mittlere Ebene (also die Bezirks-, Kreis- und Regionalebene). Dies haben wir extra so arrangiert, damit die Ortsebenen sich den ISKs der jeweiligen Pfarrgemeinden anschließen können.
Dennoch gibt es auch von Seiten der Diözese Infos an die Ortsgruppen, wie z.B. einen KLJB-Kodex.

KLJB-Kodex

Ziel des ISKs war es auch, eine Art Verhaltenskodex zu erarbeiten, mit dem man auch die Ortsebene erreichen und versorgen kann. mIn der Projektgruppe kam schnell der Beschluss, dass dies kein langes Pamphlet mit vielen Regeln, sondern ein kurzes und knackiges Statement sein soll. Einfacher als gesagt, aber trotzdem getan, haben wir ein paar Aussagen zusammengestellt, denen jede/r KLJBlerIn so zustimmen kann. Den KLJB-Kodex gibt es im Checkkartenformat für den Geldbeutel; auf der einen Seiten mit dem KLJB-Kodex und auf der anderen Seite mit Anlaufstellen für den Fall der Fälle. Diese Karten könnt ihr über die Dözesanstelle beziehen oder als PDF hier herunterladen.

Ansprechpartner für diesen Beitrag

Susanne Wittkamp

Diözesanreferentin

Telefon: 0251 53913-18
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Ländliche Familienberatung