Was hat mein Handy mit dem Kongo zu tun?

Abend mit Therese Mema Mapenzi

Am 27. November 2019 nutzten knapp 20 Landjugendliche die Möglichkeit mit der kongolesischen Traumatherapeutin Thèrèse Mema Mapenzi ins Gespräch zu kommen. Vorausgegangen war der Aufruf mehrerer Ortsgruppen der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Münster e.V., an der Handysammelaktion von mobile-box im Rahmen der Aktion Schutzengel (Internationales Katholisches Hilfswerk missio) teilzunehmen. Durch diesen Aufruf konnten im August dieses Jahres 3.561 alte Handys dem Recyclingprozess zugeführt werden.

Nach dem erfolgreichen Sammelaufruf der KLJB-Ortsgruppen bot Thèrèse Mema Mapenzi an, im Rahmen ihrer aktuellen Deutschlandreise einen Halt in der Diözese Münster einzulegen, um den Landjugendlichen zu erklären, warum insbesondere die Sammlung von Althandys so wichtig ist für ihre Arbeit in einem Traumazentrum im Osten des Kongos. Für die Produktion von neuen Handys werden insbesondere Gold und Coltan benötigt, welche im Kongo in Großteilen vorkommen, doch dort herrscht ein blutiger Rebellenkrieg um die Rohstoffe. Durch das Recycling und die Wiederaufbereitung alter Handys kann somit doppelt geholfen werden. Zum einen dient dieser Prozess dem Umweltschutz und zum anderen erhält das Internationale Katholische Hilfswerk missio einen Teilerlös aus dem Recyclingprozess, wodurch wiederum im Rahmen ihrer Aktion Schutzengel Projektpartner, wie Thèrèse Mema Mapenzi finanziell unterstützt werden. Ebenso wichtig, wie das recyceln der Altgeräte sei aber auch das Informieren über die Situation im Kongo und den „blutigen Mineralien“, welche in unseren Geräten stecken klärte Thèrèse Mema Mapenzi die Landjugendlichen auf: „Durch Aktionen, wie den Aufruf zur Handyspende gibt es Hoffnung für den Kongo. Jeder noch so kleine Beitrag verbessert das Leben der Überlebenden des Rebellenkrieges.“

Für die Katholische Landjugendbewegung war spätestens an diesem Abend klar, dass sie weiterhin zur Spende alter Handys aufrufen werden und die Problematik immer wieder zum Thema machen werden, um ihren Beitrag für die Verbesserung der Situation im Kongo zu leisten. „Wir bestimmen bereits mit unserem ganz persönlichen Konsumverhalten wie viele Rohstoffe zu welchen Bedingungen benötigt werden. Wir können also bei uns selbst anfangen, etwas zu ändern!“ fasste KLJB-Diözesanreferent Lars Kramer den Abend zusammen.

Weitere Infos rund um die Aktion Schutzengel von missio findet ihr hier!

Ansprechpartner für diesen Beitrag

Lars Kramer

Diözesanreferent

Telefon: 0251 53913-16
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