Katholische Landjugendbewegung im Bistum Münster e. V.

Neujahrsempfang in der D-Stelle

Heimat ist mehr als nur ein Ort

15.01.2017

Zunächst hatte der Diözesanvorstand durch Sebastian Terwei alle Gäste begrüßt und Diözesanpräses Bernd Hante lud zum traditionellen Impuls ein. Um sich aktiv mit dem Thema auseinander zu setzen, wurden drei Workshops vorbereitet, denn mit Bewegung kennen sich KLJB‘ler ja aus.
Die ersten beiden Workshops wurden von zwei Improvisationstheater-Coaches von der Impro-Bühne „Wolf im Scharfspelz“ geleitet. Sven Stratmann lies in seinem Workshop nicht nur Piranhas lebendig werden, sondern zeigte den Teilnehmern auch auf, wie man auf Vorurteile schlagfertig reagieren kann, denn: „Schlagfertigkeit kann man üben!“
Rebekka Stratmann machte einige lockere Übungen, welche man auch mit mehrsprachigen Gruppen gut durchführen kann - was direkt vor Ort ausprobiert werden konnte, war doch der Hauptkurs mit seinen Teilnehmern aus der Ukraine und Weißrussland auch anwesend.
Im dritten Workshop wurde es ebenfalls aktiv, aber auch sehr nah und anschaulich. Marie Maaz aus dem Libanon und Meghrig Aro aus Syrien waren gekommen, um KLJB‘lern über die neue Heimat Deutschland und ihrer Ankunft dort zu sprechen. Interessiert hörten die Jugendlichen den beiden zu.
Nach den Workshops hieß es erst Mal sich zu stärken. Dafür wurde in der Diözesanstelle in diesem Jahr ein internationales „Buffet“ angerichtet. Die Flüchtlingsinitiative „elbén“ hatte leckere Manakish mit Käse und/oder Fleisch mitgebracht. „elbén“ bedeutet „2 Herzen“ und soll für die Verbindung der Herkunftskultur und der deutschen Kultur stehen. Die von ehrenamtlichen geleitete Initiative glaubt „das Begegnung durch den Magen geht“ und bietet so in ihrem Geschäft nicht nur Geflüchteten eine Arbeitsstätte, sondern auch kleine, leckere gefüllte Fladenbrote an.
Zudem war auch der Förderverein der KLJB wieder am Grill vertreten. In diesem Jahr hatten sie sich auch auf verschiedene Kulturen eingestellt, daher gab es neben der obligatorischen Bratwurst auch Grillkäse und Camembert im Brötchen.
Der Neujahrsempfang fand seinen Abschluss wie in jedem Jahr in einer lockeren Runde und wurde auch im Nachgang noch genutzt, um über die Erlebnisse aus den Workshops zu sprechen. Außerdem nutze der Diözesanvorstand noch die Gelegenheit Franziska Helmer als neue KLJB-Sekretärin in ihrer „Arbeits-Heimat“ zu begrüßen.
Was hängen blieb von diesem besonderen Tag , war ein Satz, der immer wieder fiel: „Wir müssen Begegnungen schaffen, damit Menschen hier ein zu Hause haben oder neu finden.“ Alle haben an diesem Tag gemerkt, dass es dafür manchmal vielleicht ein bisschen Überwindung auf beiden Seiten kostet, aber wenn das passiert ist, kann es sehr viel Spaß machen!

Ansprechpartner für diesen Beitrag

Susanne Wittkamp

Diözesanreferentin

Telefon: 0251 53913-18
E-Mail: Bitte aktivieren Sie JavaScript, um die E-Mail-Adresse anzuzeigen.

Zwei neue mobile Angebote

Ländliche Familienberatung